Solidarisch mit den Kämpfen der Geflüchteten – gegen das EU – Grenzregime, rassistische Gesetze und Krieg! Aufruf antimilitaristischer Block am 3.10.15

fluchtursachen bekämpfen bildSolidarisch mit den Kämpfen der Geflüchteten –
Gegen das europäische Grenzregime, rassistische Gesetze und Rassist_innen!

Die Ursachen für das neokoloniale Elend bekämpfen!

Organisieren wir praktische Solidarität und bekämpfen Militarisierung und Krieg hier und jetzt!

Die Initiative gegen Militarisierung und Krieg ruft ebenfalls zur Beteiligung am Außerparlamentarischen Block zur DEMO am Sa., den 3.10.15 (13 Uhr Wien Westbahnhof) auf.

Krieg erzeugt Flüchtlinge! Derzeit sind weltweit 50-60 Millionen Menschen auf der Flucht. Nur ein winziger Teil von ihnen schafft es bis nach Europa. Die heutige Flüchtlingsbewegung nach Europa begann, als Jugoslawien, Irak, Libyen usw. bombardiert und die dortigen Regierungen von EU und NATO gestürzt wurden. Jetzt sind zig Millionen vor den Kriegen und Bürgerkriegen auf der Flucht, die u.a. von der EU und anderen Großmächten angezettelt wurden.

Wie reagiert „Europa?“
Der ungarische Staat schließt seine Grenzen mit Militär und NATO-Stacheldraht, der unter Zwangsarbeit von Häftlingen und Arbeitslosen errichtet wird, und bedroht Geflüchtete mit Haftstrafen für „illegale Einreise“. Deutschland und Österreich überbieten sich einstweilen in Heuchelei im Umgang mit geflüchteten Menschen: Humanitäre Rhetorik, gefolgt von Schließung der eigenen Grenzen. Während deutsche Politiker_innen mit der Rede von „Grenzen der Belastbarkeit“ Katastrophenstimmung gegen Geflüchtete heraufbeschwören und Polizist_innen an jede Fußgänger_innenbrücke über den Inn stellen, sendet Österreich bewaffnete Berufssoldat_innen an die Grenze. Wer jetzt hohe Mauern und Stacheldrahtzäune um die Festung Europa und um Österreich fordert, der fördert zugleich totale Kontrolle nach innen, also Polizeistaat, Faschisierung und staatlichen Terror gegen alle, die demokratischen Widerstand leisten. Ohne Faschismus im Inneren können auch die Außengrenzen nicht effektiv vor Geflüchteten abgeriegelt werden. Wohin das letztendlich führt, haben unsere Großeltern miterlebt… Faschismus, Elend und Krieg!

Die vielbeschworene „europäische Solidarität“ findet ihre praktische Umsetzung u.a. im Kriegseinsatz an der Küste Libyens gegen Migrant_innen unter dem Vorwand der „Schlepperei“-Bekämpfung. Ab Oktober soll eine militärische – von der EU finanzierte Intervention – stattfinden, wobei insgesamt sieben Kriegsschiffe, ein Flugzeugträger sowie U-Boote, Drohnen, Hubschrauber und Flugzeuge allein von der EU zum Einsatz kommen werden. Neben den sowieso schon Millionen in Flüchtlingslagern eingesperrten Flüchtlingen an der nordafrikanischen Küste – verursacht durch neokoloniale Ausplünderung, wird ein erneuter Angriff gegen Flüchtlinge vorbereitet!

Die kürzlich beschlossene, halbherzige Quotenregelung in der EU ist vor allem zur Besänftigung der Bevölkerung gedacht. In Griechenland und Italien befinden sich schon seit längerer Zeit jeweils etwa 1 Million Flüchtlinge, der Großteil davon unregistriert und ohne Unterstützung. Allein 2015 sind bisher mehr als 170.000 neue Flüchtlinge über das Mittelmeer gekommen. In Libanon, Jordanien, Türkei usw. leben Millionen seit Jahren in überfüllten Zeltlagern.

An einigen sogenannten „Friedensmissionen“, d.h. modernen Kolonialkriegen, nicht nur am Balkan sondern auch z.B. in Mali oder Afghanistan waren oder sind auch österreichische Soldat_innen beteiligt. Das heißt „unser“ Staat war oder ist direkt in die Schweinereien verwickelt, die zu Flucht führen. In anderen Ländern stehen manchmal keine österreichischen Soldat_innen im Einsatz, aber sehr wohl österreichische Konzerne und Banken: OMV, Raiffeisen, Erste, Asamer, Strabag, Schiebel…machen riesige Gewinne mit dem Elend der Menschen in den „Billiglohnländern“.

Fast alle heutigen Kriege wurden in den Metropolen vorbereitet, geschürt und losgetreten – auch wenn am Anfang nicht unbedingt eine offene imperialistische Militärintervention stand. Auch in Syrien, wo die EU den Sturz der Regierung seit Jahren ansteuert, sind seit langem verdeckte Kommandotruppen aus Frankreich, England und anderen EU-Staaten aktiv. (Dass die USA spätestens ab 2013 mit ihrem Sondergesandten Senator McCain den Aufbau der heutigen IS unterstützt haben, ist inzwischen weitgehend dokumentiert.) Jetzt greifen die Großmächte auch mit Bombern an.

Es liegt in unserer kollektiven Verantwortung, „unsere“ Regierungen an ihrer Kriegspolitik zu hindern. Die Menschen laufen vor Bomben und Drohnen davon, die (auch) in der EU und in Österreich hergestellt wurden. Umso wichtiger ist unsere Solidarität, dass wir uns entschlossen auf die Seite der Geflüchteten stellen. Es genügt nicht, die so genannte Flüchtlingshilfe der Caritas, der Volkshilfe oder des Roten Kreuzes zu unterstützen.
Selbstorganisierte Unterstützung und Hilfe zur Selbsthilfe der Flüchtlinge sind notwendig, damit sich die Menschen auf der Flucht eigenständig organisieren. So sind sie nicht von Almosen oder den staatlichen Institutionen abhängig, die ihnen einmal einen Sonderzug zur Durchreise nach Deutschland organisieren und sie ein anderes Mal in ein Zeltlager einsperren und auf unbestimmte Zeit warten lassen.

Ganz besonders gefährlich sind die aktuellen „Hilfsaktionen“ des Bundesheers, denn das Militär ist direkt der Regierung unterstellt. So kann es auf Befehl von oben an der Grenze von einem auf den anderen Tag statt Essen und Decken auszugeben, Stacheldrahtsperren ausrollen und Menschen bewaffnet zurücktreiben – dazu werden Soldat_innen ja auch ausgebildet. Und in den letzten Tagen hat Mikl-Leitner deutlich gemacht, dass sie bald gewaltsam gegen Flüchtlinge vorgehen will.

Das Elend, das der Neoliberalismus, der Imperialismus und Neokolonialismus in den letzten Jahrzehnten über die Welt gebracht haben, dringt jetzt immer deutlicher auch nach Europa vor. Im August und September haben sich sehr viele selbstlos an der Solidaritätsbewegung und Flüchtlingshilfe beteiligt, in verschiedenen selbstorganisierten Formen.
Neben den humanitären „Hilfsdiensten“, die dringend notwenig sind, braucht es zusätzlichen politischen Widerstand. Die so genannte Zivilgesellschaft und Basisinitiativen – die viel an Reproduktionsstrukturen geschaffen hat und weiterhin schafft – können unmöglich die gesamte Infrastruktur der Flüchtlingsbetreuung (Versorgung, Rechtsberatung, Übersetzung, medizinische Versorgung,…) – noch dazu unentgeltlich! – aufrechterhalten. Der Staat macht es sich bequem, wenn er die gesamte reproduktive Arbeit in den Bereich der „Freiwilligkeit“ auslagert und wartet nur darauf, dass uns allen die Luft ausgeht.

Wenn ein Drittel der Bevölkerung die FPÖ wählt, hilft das der Regierung, härter gegen Flüchtlinge vorzugehen – was sie ohnehin vorhat (z.B. Asyl auf Zeit, Truppen an die Grenze, Unterstellung der NGOs unter das Innenministerium, Schnellverfahren, …). Immerhin hat die SPÖ selbst seit Ende der 1980er Jahre (Löschnak! usw.) die Asylgesetze und Fremdengesetze immer weiter verschärft.

Nur durch die Verbindung der praktischen, solidarischen Flüchtlingshilfe mit dem politischen Kampf gegen Militarisierung und Krieg können wir eine breite Front gegen diejenigen aufbauen, die „Ausländer raus!“ und „Das Boot ist voll!“ schreien und gleichzeitig eine aggressive und kriegerische Außen – und Innenpolitik unterstützen, die immer mehr Menschen zur Flucht treibt.

Organisieren wir praktische Solidarität und bekämpfen Militarisierung und Krieg hier und jetzt!

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16.6.15: DEMO gegen die NATO/ EU – Kriegskonferenz in Wien!

plakatAuf die Straße gegen die NATO/ EU – Kriegskonferenz in Wien

Di., 16.Juni 2015/ 17 Uhr/ Morzinplatz (Schwedenplatz)

NEIN zum EU/USA – Kriegskurs! Schluss mit den Kriegsvorbereitungen!

Am 16. + 17.Juni findet im Palais Lichtenstein ein so genanntes „Core Group Meeting“, eine Ableger der NATO – Sicherheitskonferenz (Münich Securitiy Conference MSC) zur „Sicherheitslage“ in der Ukraine, unter dem Vorsitz des MSC – Chef Wolfgang Ischinger statt. Finanziert und unterstützt von der deutschen Regierung, der deutschen Bundeswehr und den großen EU – Rüstungskonzernen. Bei dem Treffen wirbt der ukrainische Präsident Poroschenko, dem die G7 – Staaten großzügig zum Wahlsieg verholfen haben, höchstpersönlich um militärischen, finanzielle und politische Unterstützung der EU – Staaten für weitere Kriegsvorbereitungen gegen Russland und jene Staaten, die sich der westlichen Diktion nicht beugen.

Keine Kollaboration mit den ukrainischen Faschist_innen! Nie wieder Odessa!

Es ist ein Skandal und sehr bezeichnend, dass Außenminister Kurz Regierungsvertreter, die mit tatkräftiger Unterstützung des EU – Auswärtigen Dienstes im Vorjahr an die Macht geputscht wurde und Regierungsämter offen mit Rechtsextremen besetzt, empfängt.
Dieser Putsch diente dazu das EU – Ukraine – Assoziationsabkommen durchzusetzen um die Ukraine in das neoliberale EU – Freihandelsregime und die militärischen Strukturen der EU einzubinden. Längst ist bekannt, dass die ukrainische Regierung sich (neo)nazistischer Gruppen und paramilitärischen Einheiten wie dem Assow – Bataillon bedient, die einerseits offen für ihre eigenen faschistischen Ziele kämpfen und Gewalt gegen Kommunist_innen, Gewerkschaften, Anarchist_innen, die russischsprachige Bevölkerung, Lesben und Schwule und gegen Jüd_innen anwenden und andererseits die Interessen der Oligarchen verteidigen.

Nach offiziellen Angaben fordert der Krieg in der Ukraine bereits 6000 Todesopfer, wobei viele auf das Konto von Faschist_innen gehen. Mehr als 1. Million Menschen sind innerhalb des Landes auf der Flucht und 600 000 Menschen haben die Ukraine verlassen.

Die seit Ende 2014 laufende EU – Polizeikommission dient nicht zuletzt der Ausbildung ukrainischer Verbände für den Krieg und die Niederschlagung von sozialen Protesten.
Und jene Kräfte, die die Verantwortung für die Verheerung ganzer Landstriche, für Krieg, Ausbeutung und Elend tragen, schotten sich durch menschenverachtende Flüchtlingsabwehr von jenen Menschen ab, die zur Flucht gezwungen werden.

Österreich ist Teil der NATO/EU – Kriegsmaschinerie!                                       Raus aus der NATO –  PfP!

Insbesondere seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union wird die österreichische Neutralität – als die Selbstverpflichtung zur Nichtteilnahme an Kriegen und Militärpakten – immer stärker demontiert: Beschluss des „Kriegsermächtigungsartikels“ 23j-BVG, Teilnahme an bzw. Unterstützung von EU/NATO-Militärmissionen, Teilnahme an EU-Battlegroups und EU-Rüstungsagentur, uvm. Nicht zuletzt ist seit dem Vertrag von Lissabon die EU selbst zu einem Militärpakt vergleichbar der NATO geworden – mit miltiärischen Beistandsverpflichtungen (nach innen wie nach außen), einer Aufrüstungsverpflichtung und der Selbstermächtigung des EU-Rates zu globalen Militärinterventionen. Völlig unvereinbar mit einer aktiven Neutralitätspolitik ist auch die Einbindung Österreichs in den Auswärtigen Dienst der EU. Durch diesen wird die EU-Außenpolitik immer stärker gleichgeschaltet, wie insbesondere am Beispiel der fatalen Ukrainepolitik zu erkennen ist.

Die österreichische Regierung ist seit 1995 Teil der NATO – Partnerschaft für den „Frieden“ (PfP „Partnership for Peace“) – Im Rahmen dessen nimmt Österreich bei kriegsführenden Operationen unter NATO – Kommando teil. Seit 1998 nimmt Österreich am EAPC (Euro – Atlantischer Partnerschaftsrat) teil, wo eine Zusammenarbeit mit der NATO im politischen, militärischen und „zivilen“ Bereich ermöglicht wird. Die Regierung unterstützt die ukrainische Marionettenregierung bereits mit 500 000 Euro aus dem Auslandskatastrophenfond und entsendet Polizeiberater und „Militärbeobachter“ in die Ukraine, die sie bereits von 17 auf 30 Personen aufgestockt hat.

Dass amerikanische Panzer im April 2015 durch Österreich rollten, stellt neben dem klareren Verstoß gegen die „Neutralität“, eine Mittäterschaft an den laufenden Kriegsvorbereitungen dar. Gleichzeitig rollte nämlich Anfang April 2015 eine Militärparade durch die Osteuropäischen Länder um ihre Kriegspropaganda zu verbreiten. Die NATO erhöht ihre Präsenz in Europa, vor allem in den östlichen Staaten. Das US-Militär ist dabei, alle A-10-Bomber, die im Rheinland stationiert sind, nach Rumänien zu verlegen. Dort sollen sie mit der rumänischen Luftwaffe ein Manöver an der Grenze zur Ukraine, Krim und Moldawien abhalten. Rumänien wird sich mit vier Kampf-Jets und sechs Kriegs-Helikoptern am Manöver „Dacian Thunder 2015“ beteiligen.

Beim NATO – Gipfel 2014 in Wales wurde beschlossen eine neue permanente NATO – Militärinfrastruktur in den 6 östlichen NATO – Staaten (Estland, Lettland, Litauen, Polen, Rumänien und Bulgarien) für die neue schnelle Eingreiftruppe der NATO zu installieren. Das Parlament in Sofia hat der Errichtung eines NATO – Kommandozentrums in Bulgarien zugestimmt. Zum so genannten Schutz der „Ostflanke“ soll die NATO – Eingreiftruppe auf 30 000 SoldatInnen erhöht werden, davon sollen 5000 SoldatInnen als Eliteeinheit schon ab 2016 innerhalb von wenigen Tagen eingesetzt werden können.

Beim so genannten Ukraine – Konflikt handelt es sich nicht um einen regionalen Konflikt, sondern die Ukraine ist zum Austragungsort zwischen den Interessen imperialistischer Großmächte geworden. Maßgeblich angeheizt worden ist das Ganze von den EU – Staaten und der USA, die bereits bei der orangenen „Revolution“ interveniert hatten und 10 Jahre später bei den Euro – Maidan Protesten die Chance witterten, eine pro – westliche Regierung an die Macht zu putschen.

Schon lange ist es ein Bestreben der Hegemonialmächte die „Schwarzmeerregion“ zu einem strategischen Hinterland des Westens zu machen. Bereits durch die Einbindung der Schwarzmeerstaaten Rumänien und Bulgarien in die NATO 2004 (EU – Mitgliedschaft 2007, Beitrittsvertrag wurde 2005 unterschrieben), ging es vorallem darum die Basis des Westens, so genannte westliche Werte weiter nach Eurasien hineinzuschieben und bei dieser Gelegenheit den Zugriff auf die Pipelines nach Russland zu stärken sowie die Erdöl- und Erdgasvorkommen des Kaspischen Beckens zu erschließen. 2008 spitze sich die Debatte über den NATO – Beitritt der Ukraine und Georgien zu.

 

– Nein zu FRONTX – Grenzregime und Militäreinsätzen gegen Flüchtlingsboote!
Für humanitäre Hilfe und menschenwürdige Asylpolitik!

– Schluss mit den Kriegsvorbereitungen – Schluss mit der herrschenden Kriegspropaganda!

– Keine Unterstützung der ukrainischen Regierung und der (neo)faschistischen Kampfbataillone in der Ukraine!

– Für die Auflösung des Militärpakts der NATO!

– Keine Neustationierungen der NATO in Osteuropa!

– Kriegsmanöver in Tschechien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Bulgarien und Rumänien einstellen!

– Nieder mit der Mauer an der Grenze zu Russland (Charkiw, Lungansk)

– Ausstieg Österreichs aus dem EU – Auswärtigen Dienst und den militärischen/ politischen EU – Strukturen (Battelgroups, Rüstungsagenturen, usw)

– Abschaffung des neutralitätswidrigen Kriegsermächtigungsartikels 23f! Aufkündigung der Beistands- und Aufrüstungsverpflichtung im EU – Lissabon – Vertrag!

– Rückzug österreichischer Truppen von EU/ NATO – Militärmissionen!

– Sofortiger Ausstieg aus der EU – Polizeimission in der Ukraine und aus den Sanktionen gegen Russland

Bündnis gegen die NATO/ EU – Kriegskonferenz in Wien 2015

 

https://www.facebook.com/antinato.wien?fref=ts

flyer_vorne flyer_hinten

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Veranstaltung zu G7 – Protesten im Märzpark

!!!Am Freitag, 29.Mai findet im rahmen des interkulturellesn widerstandsfest gegen (G7) Kriegspolitik und faschismus eine veranstaltung mit aktivist_innen aus den G7 – Protestvorbereitungen (OTKM: offenes treffen gegen krieg und militarismus) statt.
mit aktuellen infos, videos, infomaterial und diskussion

schaut vorbei
um 17.30 im Zelt im märzpark (Dauer ca. 1 1/2 stunden)

 

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Neustationierungen der NATO und Kriegsmannöver in Osteuropa stoppen!

NeuStationierungen der NATO und Mannöver in Osteuropa stoppen! NATO abrüsten – G7 Kriegspolitik stoppen!

Tschechien wird vom 22.Juni – 3. Juli 2015 mit mehr als 400 Soldat_innen gemeinsam mit den USA, Ungarn, Litauen und der Slowakei ein gemeinsames Manöver in Boletice durchführen. Geübt werden sollen erstmals Abschöße von Boden – Luft – Raketen mit kurzer Reichweite.

Bei der Militärübung soll ein Luftangriff auf ein europäisches NATO – Mitglied simuliert werden. Zeitgleich hat am 20.3.2015 das Parlament in Sofia der Errichtung eines NATO – Kommandozentrums in Bulgarien zugestimmt. Das wurde beim NATO – Gipfel 2014 in Wales beschlossen und ist nur ein Teil der neuen permanenten NATO – Militärinsfrastruktur in den sechs östlichen NATO – Staaten (Estland, Lettland, Litauen, Polen; Rumänien und Bulgarien) für die neue Eingreiftruppe der NATO.

Insgesamt soll diese Eingreiftruppe auf 30 000 Soldat(innen) erhöht werden, davon soll ein Teil (5000 Soldaten) als Elitetruppe bereits ab 2016 innerhalb von wenigen Tagen eingesetzt werden können.

NATO – Oberkommandeur Philip Breedlove macht deutlich, worum es geht: “ Die Arbeit, die wir hier gegenwärtig leisten, ist die größte Herausforderung seit dem Kalten Krieg“

Zu den dauerhaften Stationierungen der NATO kommen derzeit viele Mannöver der NATO in Polen, Lettland, Estland, Litauen, Ostsee.
zB.: das Mannöver „Swift Response“, das von 18. August – 15. September in Deutschland, Italien und Bulgarien stattfinden soll oder „Trident Juncture“ in Italien, Portugal, Spanien (28. September – 16. Oktober)

Den antimilitaristischen Widerstand gegen Kriegspolitik beginnen!

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Veranstaltung „Antimilitaristische Praxis und Widerstand gegen G7 – Gipfel“ – mit AktivistInnen der OTKM

Die IgMK Wien veranstaltet einen Abend mit AktivistInnen der OTKM ( Offenes Treffen gegen Krieg und Militarisierung) Stuttgart – Erfahrungen aus antimilitaristischer Praxis im HIER und JETZT in Verbindung mit den G7 Protesten in Stuttgart

28.Mai um 18 Uhr im Amerlinghaus (Stiftg. 8, 1070 Wien)

– Beiträge aus antimilitaristischer Praxis der OTKM

– Infos zu den G7 – Protesten und Mobilisierungen

anschließend Diskussionen in Kleingruppen, wo wir auch darüber sprechen wollen, wie antimilitaristischen Praxis und Widerstand gegen Kriegspolitik hier in Österreich ausschauen kann.

 

freiraumDie Veranstaltung findet auch im Rahmen der solidarischen Kampagne „40 Jahre – 40 Besetzungen – Raumnahmen und mehr“ statt. 40 Jahre Kulturzentrum AMERLINGHAUS BLEIBT!

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29.Mai: Interkulturelles Widerstandsfest und Kundgebung gegen (G7-)Kriegspolitik und Faschismus

Unsere Solidarität unser Widerstand gegen die herrschende Kriegspolitik und Faschismus! Widerstand gegen G7 – HIER, in Bayern und Weltweit!

 

29.MAI/ BEGINN VORVERLEGT auf 16.00 (-22.00 Uhr) – Märzpark, 1150 Wien (Nähe U6 – Station Burgg./Stadthalle):

Die „Initiative gegen Krieg und Militarisierung“ veranstaltet ein interkulturelles Widerstandsfest gegen die herrschende Kriegspolitik und gegen Faschismus. Anlässlich des Anfang Juni stattfindenden G7 – Gipfel in Bayern, protestieren wir HIER in Wien, in Bayern und ÜBERALL!

LOS gehts um 16 Uhr abwechselnd mit Konzerten und verschiedenen Kundgebungsbeiträgen!

 mit Reinhart Sellner (16.00) – Stefan Peter – Grace Latigo – Zuckergoscherl (17.00) – Maren (17.40) – Devri Alem (18.15) – Frauentheater (18.50) EsLiLa (19.30) – Hor 29 Novemba Hozan Qamber & Band (20.30) – Ali Araci – Drumbock (21.30)

+ mit selbstorganisierten Essenstandln und Soligetränkestand

+ Ausstellung zur österreichischen Rüstungsproduktion

+ eine kleine Wanderausstellung gegen G7

***Stopp dem Krieg gegen Flüchtlinge: Grenzen auf und Fluchtursachen bekämpfen statt Flüchtlinge

*** Schluß mit der Kriegspropaganda!

Keine Neustationierungen der NATO in Osteuropa!

Kriegsmanöver in Tschechien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Bulgarien und Rumänien einstellen!

NATO und EU – Kampftruppen auflösen! Kein Frieden mit dem Kriegsgeschäft!

***Stopp der EUSA – „Sicherheitspolitik“!

Abschaffung aller so genannten „Antiterrorgesetze!

***Keine Kriminalisierung von AntifaschistInnen!

***Den sozialen Kahlschlag von Troika, EZB, IWF stoppen!

***Weg mit den Freihandelsabkommen TTIP, CETA, TESA, …

 

freiraumDie Veranstaltung findet auch im Rahmen der solidarischen Kampagne „40 Jahre – 40 Besetzungen – Raumnahmen und mehr“ statt. 40 Jahre Kulturzentrum AMERLINGHAUS BLEIBT!

 

 

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Veranstaltung und Film „LAUFFEUER“ in Anwesenheit von Marco Benson + Hannes Hofbauer

„Lauffeuer– eine Tragödie zereißt Odessa zu Beginn des Ukrainischen“Bürgerkriegs“

Eine Veranstaltung der „Initiative gegen Krieg und Militarisierung“ in Anwesenheit mit dem Filmemacher Marco Bensonlauffeuert erfassen-9

11.Mai 2015 um 19 Uhr im BOEM

1160 Wien, Koppstr. 26

 

Neben den Überlebenden kommen in „Lauffeuer“ Verwandte, Beteiligte und zwei Journalisten, Kai Ehlers und Peter Schaber, sowie der Kiewer Soziologe Wolodimir Ischtschenko zu Wort. Schaber vom Lower Class Magazine gibt einen interessanten Einblick in die faschistische Bewegung in der Ukraine.

Lauffeuer ist eine Aufarbeitung mit vielen offenen Fragen… Am 2.Mai wurden im und um das Gewerkschaftshaus in Odessa mindestens 46 Menschen von FaschistInnen ermordet. Angehörige sprechen von mehr als hundert Opfern! Sie starben im Feuer, wurden zu Tode geprügelt, erschossen oder „verschwanden“. Die Überlebenden und die Hinterbliebenen demonstrieren regelmäßig vor dem Gewerkschaftshaus. Sie verlangen eine unabhängige Untersuchung der Geschehnisse und dass die TäterInnen und DrahtzieherInnen zur Rechenschaft gezogen werden. „Lauffeuer“ nimmt diese Forderungen auf und fragt nach den OrganisatorInnen des Massakers.

16 Interviews halfen dabei den Tag und die großen Mengen an Youtube-Videos zu sortieren und hinterlassen letztlich ein recht vollständiges Bild der Ereignisse. Viele wollen nicht erkannt werden. Sie haben Angst vor der Verfolgung durch ukrainische Behörden. Angeklagt werden nun eine Vielzahl von AntifaschistInnen, niemand, der zu den AngreiferInnen des Hauses gehörte – sondern jene, die das Camp vor dem Gewerkschaftshaus verteidigen wollten. Das Massaker von Odessa war ein Wendepunkt im Ukraine-Konflikt, ohne den der weitere Verlauf bis hin zum Krieg im Donbass nicht zu verstehen ist. Letztlich zeigen sich an den Ereignissen in Odessa mehrere Aspekte, die ein besseres Verständnis für die Spaltungen in diesem Land ermöglichen. Eine Stadt in der Mitte des Landes, mit einer bunten ethnischen Zusammensetzung, stand wie keine zweite für eine plurale Ukraine – bis sie durch die politischen Entwicklungen des letzten Jahres und die Tragödie vom 2. Mai zerrissen wurde. Ebenfalls aufschlussreich sind die Reaktionen von Politikern, ExpertInnen und BürgerInnen der Stadt, die den ZuschauerInnen ermöglichen, das Ganze in einem größeren politischen Kontext zu sehen.

 

freiraumDie Veranstaltung findet auch im Rahmen der solidarischen Kampagne „40 Jahre – 40 Besetzungen – Raumnahmen und mehr“ statt. 40 Jahre Kulturzentrum AMERLINGHAUS BLEIBT!

 

 

 

 

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